Was will Familienstellen?

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Wir sind ein Leben lang halb Vater, halb Mutter – ob wir es wollen oder nicht. Und wir sind eingebunden in unseren großen Familienclan. Häufig aber leben wir nicht nur unser eigenes Leben und Schicksal, sondern zusätzlich auch das eines Familienmitgliedes oder einer Schicksalsperson in der Familie.

Familienstellen deckt Hintergründe auf, bringt Schicksalhaftes wieder an seinen richtigen Platz zu den richtigen Personen. Es lässt die Liebe wieder fließen, fügt Zusammengehöriges wieder zusammen und weckt tiefes Verständnis für verdeckte Motivationen. Es geht wie Bert Hellinger so schön sagt um DIE ORDNUNGEN DER LIEBE.

Typische Themen für das Familienstellen sind: „Ich kann meinem Vater/meiner Mutter nicht als Elternteil begegnen“, „Ich fühle mich immer ausgeschlossen“, „Ich kann meinen Platz als Mann/Frau nicht einnehmen“, „Ich habe starke Verlustängste“, „Ich lebe das Leben eines anderen“, „Was ich auch tue, ich scheitere immer“, „Ich bin innerlich immer abwesend“, „Ich muss mich immer von meinen Partnern trennen“, „Das Glück ist für die anderen, nicht für mich“, „Ich habe Zwänge, aus denen ich nicht mehr herauskomme“, „In unserer Familie stirbt immer ein Kind“, „Bei uns gibt es sehr viele Krebsfälle, das macht mir Angst“, „Tiefe Depressionen kommen und gehen wie sie wollen“ usw.. Familienstellen ist auch sehr hilfreich bei Entscheidungsproblemen und zur grundsätzlichen Neuorientierung.

Wir kommen nicht umhin, unsere Lebenseinstellung und ihre möglichen blockierenden Muster zu ergründen, damit unsere Gedanken und Gefühle sich wieder der Gegenwart zuwenden können. Konsequenterweise stelle ich auch Schlüsselsätze und Lebensmuster.
Wie Sie bei der Einzelarbeit sehen, kann es in den Aufstellungen auch zu Überschneidungen mit früheren Leben kommen, die gleichermaßen mitbehandelt werden!
© 2019 Bianca Telle Kontaktieren Sie mich